F.O.L. - KULTURVEREIN LONGOS "LORD BYRON"


VERANSTALTUNGEN DES KULTURVEREINS LONGOS

 

KULTURSOMMER 2026

THEATER LONGOS - Premiere - "Ach, meine Nieren"

Samstag, 1. August 2026 - 21.00 Uhr

Der KULTURVEREIN LONGOS "LORD BYRON"
hat zur Premiere des Stücks von
Babis Tsikliropoulos

"Ach, meine Nieren"


am Samstag, 1. August 2026, um 21.00 Uhr

in das Kulturzentrum Longos eingeladen.

EINTRITT 5,00 EURO als finanzielle Unterstützung des KULTURVEREINS LONGOS.

    

SPONSOREN: Taverna bouloubasis - Cafe snak To kaloriziko - Coffee Bar Log-inn - Cafe O Platanos - Grillhouse Tylichto - Die Zauberflöte E. Kapetzoni - Ioannis Palaiologopoulos - Metzgerei Droukas - PhysioCure Anna Rodopoulou - "The Producer" A. Gazis - Friseurin Maria Oikonomopoulou - Blumen und Pflanzen MYRIANTHI - Es war einmal Aik. Moriatis - Lebensmittelgeschäft V. Kapetzoni - Angelos Ceremonies - A. Ferfelis Transport

Spielleitung: Theatergruppe F.O.L.
Musikauswahl: Theatergruppe F.O.L.
Bühnenbild: Nikos Tsamtsouris
Souffleur: Dimitra Prinou-Tsamtsouri
Licht und Ton: Charis Mantikas
Fotos und Video: Werner Charilaos Sollbach

  DIE SCHAUSPIELER

(Vergrößern: Linker Mausklick)

 


Giorgos Oikonomopoulos
als Mitsaras

Stamatis Theodocharidis
als Boulis

Dimitris Galanis
als Nefras

Angeliki Thedocharidi
als Μagdalena

 

Einige Worte zum Stück

Boulis und Mitsaras, zwei unzertrennliche Freunde und Schnaps-Sammler, sind seit ihrer Kindheit zusammen aufgewachsen und gehen ihren Lebensweg, wobei sie sich gegenseitig als einzige Stütze haben. Trotz Armut und Entbehrungen verlieren sie niemals ihre Würde oder die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, während ihre Träume ständig zu fernen und exotischen Zielen schweifen.

Das Erscheinen von Magdalena, einer Frau am Rande der Gesellschaft mit einem großen Herzen, bringt einen Funken Hoffnung in ihr Leben. Doch die unerwartete Ankunft des geheimnisvollen Herrn im Anzug wird das Gleichgewicht stören und sie vor Entscheidungen stellen, die ihre Belastbarkeit, ihre Werte und ihre Freundschaft auf die Probe stellen werden.

Mit Humor, Zärtlichkeit und ausgeprägtem sozialen Gespür erzählt Babis Tsikliropoulos eine zutiefst menschliche Geschichte über Freundschaft, Würde und die Kraft der Hoffnung. Ein Werk, das uns durch Lachen und Rührung daran erinnert, dass der Mensch selbst in den schwierigsten Momenten seine Träume und seine Menschlichkeit am Leben erhalten kann.

 

Der Autor

Babis Tsikliropoulos (1939–2011) war ein griechischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Songtexter und Dichter. Er war Gründungsmitglied des griechischen Drehbuchautorenverbands.

    

Er schrieb Romane (Der Baron, Die Odyssee des Mitsou, Damit ich nicht vergesse und nicht zurückkehre, Loslösung, Besuch, Die Memoiren eines Embryos, Der Amateur, Die zweite Live-Übertragung) sowie Theaterstücke (Die Überraschung, Die Gehörnten, Sag Mitsos, Die Einladung, Der Herr, Salto Mortale, Die Riesen, Ursula, Schreie der Damen, Paraskevas, Der Garten mit den Schwalben, Wir sind alle Zuschauer, Der Keller, Ach, meine Nieren) und widmete sich zudem dem Kinderbuch (Die Insel der Schildkröte Kareta-Kareta, Auf der Insel der Robbe Monachos-Monachos, Auf der Insel der Möwen, Das Weihnachtsfest eines verlorenen Hundes, Der Adler, der weinte).

Er schrieb außerdem Drehbücher für Fernsehserien („Der Amateur“, „Ich suche eine Bekanntschaft“, „Die Rückkehr“, „Unsere Kinderstadt“, „Krustallenia“, „Märchen hinter Gittern“, „Die Leidenschaft“) und Kinofilme („The Flight of the Swan“, „Der elektrische Engel“, „Der Baron“, „Spießt sie auf! So erobern wir die Festung Kouradokastro“, „Die kleinen Schiffe“) sowie Liedtexte verfasst, darunter die bekanntesten „Eleni“ und „Brief“, die von Thanos Mikroutsikos vertont wurden.

Hier finden Sie einige Fotos von der Aufführung und einen kurzen Videoausschnitt:

Die Vorsitzende eröffnete die Vorstellung.

 

Videoausschnitt der Aufführung (00:02:45):

Video in mehreren Browser anzeigen

 

Gesamter Videomitschnitt (01:36:15) der Aufführung:

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Die Zeitung "PROTI TIS AIGIALEIAS" veröffentlichte am 3. August einen ganzseitigen Artkel über die Auführung, der auch online zu lesen war:

    

 

Artikel vom 03/08/2026 PROTI ONLINE:

Die Theatergruppe FOL brachte das Stück „Oh! Meine Nieren!“ zum Strahlen

LACHEN UND EINE TIEFGRÜNDIGE MENSCHLICHE GESCHICHTE IN LONGOS

Als eine liebenswerte Hymne an die menschliche Freundschaft und die zwischenmenschlichen Beziehungen könnte man das Theaterstück von Babis Tsikliropoulos „Oh! Meine Nieren!“, das die Theatergruppe des Kulturvereins Loggos auf ihre ganz eigene Weise inszeniert und dabei durch hervorragende Darbietungen die Zeitlosigkeit des Textes hervorhebt.

Die Aufführung fand am Samstagabend, dem 1. August, im Kulturzentrum F.O.L. statt und hinterließ einen hervorragenden Eindruck; sie wird am Sonntag, dem 9. August, um 21.00 Uhr am selben Ort erneut aufgeführt. Es handelt sich um ein Stück voller Humor, Ironie, Satire und viel Rührung, das zeigt, dass die einzige Waffe gegen Angriffe auf die Menschenwürde die Stärkung menschlicher Beziehungen ist.

Die Geschichte mit dem unerwarteten Ende

Zwei Schnapssammler, Boulis und Mitsaras, begegnen ihrer Armut mit Humor und Würde und träumen von einer Flucht in exotische Länder. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie in ein Abenteuer verwickelt werden, das mit Organhandel zu tun hat. Zu ihrer Clique gesellt sich die gutherzige Magdalene, eine Prostituierte, die einen Funken Optimismus mitbringt – bis zur unerwarteten Ankunft eines mysteriösen Herrn im Anzug, der ihre Ausdauer, ihre Werte und ihre Freundschaft auf die Probe stellt.

Mit Humor, Zärtlichkeit und sozialem Feingefühl erzählt Tsikleropoulos eine zutiefst menschliche Geschichte über Freundschaft, Würde und die Kraft der Hoffnung. Das Stück, voller Lachen und Rührung, gipfelt in einem unerwarteten Finale, das daran erinnert, dass der Mensch selbst in den schwierigsten Momenten seine Träume und seine Menschlichkeit am Leben erhalten kann.

Jede Atacke traf genau ins Schwarze…

Schon ab der ersten Szene war der Zuschauerraŭm des Kulturvereŭíns von Gelächter erfüllt. Die treffenden Dialoge, die Wendungen und die Missverständnisse entfalteten sich ganz natürlich und hielten das Interesse des Publikums ungebrochen aufrecht. Die Figuren wurden durch die inspirierten Darstellungen der Laiendarsteller zum Leben erweckt: Mitsaras wurde von Giorgos Oikonomopoulos verkörpert, Bouls von Stamatis Theocharidis, Magdalene von Angeliki Theocharidi, während Nefra von Dimitris Galanis gespielt wurde.

Die Aufführung war ein Fest der gemeinsamen Anstrengung. Hinter den Kulissen verbargen sich monatelange Vorbereitungen, Proben, Nervosität und kreative Beharrlichkeit. Das Ergebnis wurde mit herzlichem und lang anhaltendem Applaus belohnt. Souffleur war Dimitra Prinou, während die Theatergruppe F.O.L. für die Regie und die musikalische Leitung verantwortlich war. Das Bühnenbild entwarf Nikos Tsamtsouris, für Ton und Beleuchtung war Haris Mantikas zuständig.

Ein Gemeinschaft von Menschen, die die Kultur lieben

Der Kulturverein Longos hat einmal mehr bewiesen, dass Kultur dort gedeiht, wo Menschen mit Leidenschaft und Hilfsbereitschaft am Werk sind. Durch das Theater wird die Zusammenarbeit gefördert, der soziale Zusammenhalt gestärkt und es entstehen Momente, die Jung und Alt verbinden. Der Erfolg der Aufführung zeigte sich nicht nur am Besucherandrang, sondern vor allem an der Begeisterung und dem herzlichen Applaus. Es war ein Abend, an dem das Lachen zur gemeinsamen Sprache wurde und die Bühne zum Treffpunkt für Menschen, die jede kreative Initiative ihrer Heimat unterstützen.

 


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